Cerinthe major ‚Purpuracens‘ – Wachsblume, Samen

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Dunkelvioletten fleischige Blütenglocken und schöne blaugrauen Blätter. Eine Portion enthält 10 Samen.

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Artikelnummer: Cerinthe-001 Kategorie:

Beschreibung

Cerinthen sind wunderschöne Raublattgewächse, die übrigens entgegen ihren Verwandten völlig unbehaart sind. Cerinthe major ‚Purpuracens‘ hat dunkelvioletten Blütenglocken und schöne blaugrauen Blätter. Schön in der Kombination mit Gräsern und anderen Stauden. Lange und ausdauernde Blütezeit. Einfach in der Kultur.

Aufgrund der EU Gesetzgebung, müssen wir wir darauf hinweisen, dass der Verkauf unseres Saatgutes nur an Privatpersonen zu nicht kommerziellen Zwecken erfolgt. Die Pflanzen und deren Früchte sind nicht zum Verzehr bestimmt.

Cerinthe-Anzucht & Kultur

Die Aussaat von Cerinthe (Wachsblumen) erfolgt entweder Ende April im Garten, oder besser ab Anfang März in der Wohnung, an einer hellen warmen Stelle (z. B. auf der Fensterbank). Aussaat in der Wohnung: Die Aussaat erfolgt in handelsüblicher Anzuchterde, welche gut durchlässig sein sollte. Ist dies nicht der Fall, kann man etwas Sand unter das Substrat mischen. Die Anzuchterde füllt man in Aussaatschalen oder kleinen Blumentöpfe. Es ist darauf zu achten, dass diese Abzugslöcher besitzen, da es sonst zu Staunässe und einem Absterben der Keimlinge kommen kann. Nun bohrt man, z. B. mit einem Bleistift, kleine 1 cm tiefe Löcher, im Abstand von 3 cm, in die Erde. In jedes Loch kommt ein Samenkorn hinein. Sind alle Samen ausgesät, füllt man die Löcher wieder mit der Erde auf und befeuchtet sie vorsichtig mit Hilfe einer feinen Brause oder eines Handsprühgerätes. In der folgenden Zeit sollte darauf geachtet werden, dass die Samen bis zur erfolgten Keimung nicht austrockenen. Gleichzeitig ist es aber auch von Vorteil nicht zu feuchte Bedingungen zu haben, da die Samen dann auch faulen können. Also immer lieber nur gerade feucht halten und nie nass. Der Grad der Feuchtigkeit lässt sich anhand der Farbe des Substrates erahnen oder besser noch durch direktes Fühlen mit dem Finger erkennen. Hilfreich kann die Verwendung einer Haube sein, durch die wesentlich weniger Wasser verdunstet und so die Gefäße nicht so schnell austrocknen. Man kann sich hier aber auch gut mit Frischhaltefolie behelfen. Eine gewisse Luftzirkulation sollte man aber lassen, dies beugt Pilzinfektionen vor. Die Keimdauer beträgt i. d. R.  7-14 Tage. Nach der Keimung die Haube oder Folie entfernen. Nach dem sich die ersten richtigen Laubblätter entwickelt haben, nach ca. 2 Wochen, ist es Zeit die Pflanzen zu pikieren. Hierfür werden sie vorsichtig, ohne die jungen Wurzeln zu beschädigen, mit Hilfe eines Pikierstabes, oder mit den Fingern, aus der Aussaatschale gehoben und in neue, ca. 8 cm im Durchmesser große, Blumentöpfe gepflanzt. Es kann nun normale, durchlässige Blumenerde verwendet werden. Wenn es draußen warm ist, können die Jungpflanzen tagsüber draußen stehen, jedoch müssen sie abends wieder ins Haus oder ins frostfreie Gewächshaus gebracht werden. Erst wenn es auch nachts über 4°C ist, meistens ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen), werden die Pflanzen an ihrem endgültigen Standort ausgepflanzt. Am besten ist es, die Jungpflanzen langsam abzuhärten und nicht direkt in die volle Sonne zu pflanzen, da es sonst zu Sonnenbrand kommen kann. Aussaat im Garten: Den Standort von Unkraut und Wurzeln befreien, den Boden etwas lockern und die Erde feinhacken. Samen 1 cm tief pflanzen und vorsichtig angießen, bei Trockenheit feucht halten. Abhängig von der Witterung keimen die Samen nach 7-14 Tagen. Vor allem die jungen Keimlinge sind anfällig für Schädlinge wie Schnecken, daher ggf. Gegenmaßnahmen ergreifen. Wachsblumen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und blühen, abhängig vom Aussaattermin und der Witterung, ab Ende Juni.

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