Nicotiana sylvestris – Waldtabak, Samen

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Ein imposanter Solitär mit üppigen hellgrünen Blättern und stark duftenden schneeweiße Blüten.
Eine Portion enthält 200 Samen.

Vorrätig

Artikelnummer: Nico-04 Kategorie:

Beschreibung

Der Waldtabak ist ein imposanter 100–200 cm hoher Solitär mit üppigen hellgrünen Blättern und schneeweiße Blüten. Ab Juli verströmen diese in der Nacht einen kräftigen Duft und ziehen so zahlreiche Nachtfalter und auch den Gärtner an. Aufgrund der Größe ist Nicotiana sylvestris bestens für die Beetmitte oder den Hintergrund geeignet. Sehr schön zu Dahlien oder Stauden. In milden Wintern können die Pflanzen sogar überdauern und so auch im nächsten Jahr für Freude sorgen. Ein Highlight für den Halbschatten.

Aufgrund der EU Gesetzgebung, müssen wir wir darauf hinweisen, dass der Verkauf unseres Saatgutes nur an Privatpersonen zu nicht kommerziellen Zwecken erfolgt. Die Pflanzen und deren Früchte sind nicht zum Verzehr bestimmt.

Tabak-Anzucht & Kultur

Die Aussaat von Nicotiana (Tabak) erfolgt am besten im März, in der Wohnung, an einer hellen warmen Stelle. Die Aussaat erfolgt in handelsüblicher feiner Anzuchterde, welche gut durchlässig sein sollte. Ist dies nicht der Fall, kann man etwas Sand unter das Substrat mischen. Die Anzuchterde füllt man in Aussaatschalen oder kleinen Blumentöpfe. Es ist darauf zu achten, dass diese Abzugslöcher besitzen, da es sonst zu Staunässe und einem Absterben der Keimlinge kommen kann.

Die Samen werden gleichmäßig ausgestreut und NICHT mit Erde bedeckt, nur andrücken. Bitte nicht zu dicht säen, um Pilzinfektionen vorzubeugen. Sind alle Samen ausgesät, wird die Erde vorsichtig mit Hilfe eines Handsprühgerätes befeuchtet.

In der folgenden Zeit sollte darauf geachtet werden, dass die Samen bis zur erfolgten Keimung nicht austrockenen. Gleichzeitig ist es aber auch von Vorteil nicht zu feuchte Bedingungen zu haben, da die Samen dann auch faulen können. Also immer lieber nur gerade feucht halten und nie nass. Der Grad der Feuchtigkeit lässt sich anhand der Farbe des Substrates erahnen oder besser noch durch direktes Fühlen mit dem Finger erkennen.

Hilfreich kann die Verwendung einer Haube sein, durch die wesentlich weniger Wasser verdunstet und so die Gefäße nicht so schnell austrocknen. Man kann sich hier aber auch gut mit Frischhaltefolie behelfen. Eine gewisse Luftzirkulation sollte man aber lassen, dies beugt Pilzinfektionen vor.

Die Keimdauer beträgt i. d. R.  7-14 Tage. Nach der Keimung die Haube oder Folie entfernen. Nach einigen Wochen können die Sämlinge in Töpfe pikiert werden.

Hierfür werden sie vorsichtig, ohne die jungen Wurzeln zu beschädigen, mit Hilfe eines Pikierstabes, oder mit den Fingern, aus der Aussaatschale gehoben und in neue, ca. 8 cm im Durchmesser große, Blumentöpfe gepflanzt. Es kann nun normale, durchlässige Blumenerde verwendet werden.

Wenn es draußen warm ist, können die Jungpflanzen tagsüber draußen stehen, jedoch müssen sie abends wieder ins Haus oder ins frostfreie Gewächshaus gebracht werden. Erst wenn es auch nachts über 6 °C ist, meistens ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen), werden die Pflanzen an ihrem endgültigen Standort ausgepflanzt. Am besten ist es, die Jungpflanzen langsam abzuhärten und nicht direkt in die volle Sonne zu pflanzen, da es sonst zu Sonnenbrand kommen kann.

Tabakpflanzen stehen am besten im Halbschatten. Je nach Sorte können sie sowohl in Blumenkübel, Balkonkästen und/oder im Beet verwendet werden.

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