Paprika ‚Baby Bell‘, Samen

2,80 

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Kleinen, rote und sehr fleischige Paprikas. Eine Portion enthält 10 Samen.

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Artikelnummer: Pap-01 Kategorie:

Beschreibung

Die kleinen sehr fleischigen Früchte der Paprika ,Baby Bell’ wachsen in großer Zahl aufrecht an der Pflanze. Die Pflanze selbst bleibt schön klein und buschig und ist mit den im reifen Zustand roten Paprikas übersät. Sie ist eine frühe Sorte deren aromatische Früchte bei Kindern gut ankommen. Eine weitere nette Verwendung ist, sie als essbare Deko oder als gefülltes Häppchen zu verwenden. Gut für die Kultur in Kübeln oder sogar im Balkonkasten.

Aufgrund der EU Gesetzgebung, müssen wir wir darauf hinweisen, dass der Verkauf unseres Saatgutes nur an Privatpersonen zu nicht kommerziellen Zwecken erfolgt. Die Pflanzen und deren Früchte sind nicht zum Verzehr bestimmt.

Chili & Paprika-Anzucht

Sowohl unsere Paprika Samen, als auch unsere Chili Samen, brauchen zum keimen Temperaturen zwischen 25°C und 28 °C. Daher benötigt man für die Anzucht ein beheiztes Zimmergewächshaus oder eine Wärmematte/Wärmeplatte, auf der ein unbeheiztes Zimmergewächshaus steht. Bei diesen Temperaturen keimen die Samen i. d. R. nach 4-10 Tagen. Manchmal kann es aber auch vorkommen, dass die Samen bis zu 3 Wochen für die Keimung brauchen, da die Keimdauer sehr stark von der Erdtemperatur abhängig ist. Temperaturen über 28 °C sind schlecht für die Keimrate, weshalb man die Temperatur, durch ein Thermometer, kontrollieren sollte. Der beste Zeitraum um Chilis und Paprikas auszusäen, ist von Ende Januar bis Anfang/Mitte März, in der Wohnung, an einer hellen Stelle. Je früher die Aussaat erfolgt, desto länger ist die Kulturperiode und damit die Ernte. Die Aussaat erfolgt in handelsüblicher Anzuchterde, welche gut durchlässig sein sollte. Ist dies nicht der Fall, kann man etwas Sand unter das Substrat mischen. Die Anzuchterde füllt man in Aussaatschalen oder kleinen Blumentöpfe. Es ist darauf zu achten, dass diese Abzugslöcher besitzen, da es sonst zu Staunässe und einem Absterben der Keimlinge kommen kann. Nun bohrt man, z. B. mit einem Bleistift, kleine 0,5 cm tiefe Löcher, im Abstand von 3 cm, in die Erde. In jedes Loch kommt ein Samenkorn hinein. Sind alle Samen ausgesät, füllt man die Löcher wieder mit der Erde auf und befeuchtet sie vorsichtig mit Hilfe einer feinen Brause oder eines Handsprühgerätes. Nun den Deckel des Zimmergewächshauses schließen und in der folgenden Zeit darauf achten, dass die Samen bis zur erfolgten Keimung nicht austrockenen. Gleichzeitig ist es aber auch von Vorteil, nicht zu feuchte Bedingungen zu haben, da die Samen sonst auch faulen können. Also immer lieber nur gerade feucht halten, nie nass und auf eine gewisse Luftzirkulation achten. Der Grad der Feuchtigkeit lässt sich anhand der Farbe des Substrates erahnen oder besser noch durch direktes Fühlen mit dem Finger erkennen. Nach der Keimung die Haube entfernen und die Heizung ausschalten. Nach dem sich die ersten richtigen Laubblätter entwickelt haben, nach ca. 2-3 Wochen, ist es Zeit die Pflanzen zu pikieren. Hierfür werden sie vorsichtig, ohne die jungen Wurzeln zu beschädigen, mit Hilfe eines Pikierstabes, oder mit den Fingern, aus dem Aussaatgefäß gehoben und jeweils einzeln in neue, ca. 8 cm im Durchmesser große, Blumentöpfe gepflanzt. Es kann nun normale, durchlässige Blumenerde verwendet werden. Die Sämlinge werden beim pikieren tiefer gepflanzt, sodass die Keimblätter (sofern sie noch vorhanden sind) unter dem Erdniveau liegen und die Laubblätter sich knapp über der Erdoberfläche befinden. Hierdurch wird das Wurzelwachstum angeregt und die Pflanzen neigen auch weniger zum Kippen. Wenn es draußen warm ist, können die Jungpflanzen tagsüber draußen stehen, jedoch müssen sie abends wieder ins Haus oder ins frostfreie Gewächshaus gebracht werden. Erst wenn es auch nachts über 6 °C ist, meistens ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen), werden die Pflanzen an ihrem endgültigen Standort ausgepflanzt. Am besten ist es, die Jungpflanzen langsam abzuhärten und nicht direkt in die volle Sonne zu pflanzen, da es sonst zu Sonnenbrand kommen kann.

Chili & Paprika-Kultur

Paprika- und Chilipflanzen mögen einen sonnigen Standort und viel Wärme. Sie brauchen relativ lange, um Früchte anzusetzen. Diese werden aber, solange es warm ist, bis zum Herbst hervorgebracht. Bei uns hat sich eine Kultur in Blumenkübel bewährt. Der Vorteil hiervon ist, dass die Pflanzen auch auf der Terrasse oder dem Balkon gezogen werden können. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Kübel bei einem vorzeitigen Wintereinbruch in die Wohnung oder das Gewächshaus gestellt werden können und so die Vegetationsperiode verlängert werden kann. Bei Blumenkübel unbedingt darauf achten, dass diese Abzugslöcher besitzen und mindestens 8 L Erdvolumen fassen. Im Sommer regelmäßig leicht Düngen, oder bei der Pflanzung Langzeitdünger, wie z. B. Osmocote, unter das Substrat mischen. Immer frische Blumenerde verwenden und die Pflanzen nicht verdursten lassen. Sowohl Chilis, als auch Paprikas, können im jedem Reifestadium geerntet werden.

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