Tomate ‚Big Yellow Zebra‘, Samen

2,80 

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Eine leckere Tomate mit hell- und dunkelgelb gestreiften Früchten.
Eine Portion enthält 10 Samen.

Vorrätig

Artikelnummer: Tom-015 Kategorie: Schlagwörter: ,

Beschreibung

Eine neuere Fleischtomate. Die Früchte erreichen Gewichte bis zu einem halben Pfund. Interessant ist auch der Farbwechsel der im Endstadium hell- und dunkelgelb gestreiften Früchte. Mir schmecken sie am besten wenn sie noch gelb mit grünen Streifen sind.

Aufgrund der EU Gesetzgebung, müssen wir darauf hinweisen, dass der Verkauf unseres Saatgutes nur an Privatpersonen zu nicht kommerziellen Zwecken erfolgt. Die Pflanzen und deren Früchte sind nicht zum Verzehr bestimmt.

Tomaten-Anzucht

Der beste Termin um unsere Tomatensamen auszusäen ist von Anfang März bis Mitte April, in der Wohnung, an einer hellen warmen Stelle. Die Aussaat erfolgt in handelsüblicher Anzuchterde, welche gut durchlässig sein sollte. Ist dies nicht der Fall, kann man etwas Sand unter das Substrat mischen. Die Anzuchterde füllt man in Aussaatschalen oder kleinen Blumentöpfe. Es ist darauf zu achten, dass diese Abzugslöcher besitzen, da es sonst zu Staunässe und einem Absterben der Keimlinge kommen kann.

Nun bohrt man, z. B. mit einem Bleistift, kleine 0,5 cm tiefe Löcher, im Abstand von 3 cm, in die Erde. In jedes Loch kommt ein Samenkorn hinein. Wir liefern unsere Tomatensamen in ihrem natürlichen Säuremantel auf einem Papierträger. Von diesem Träger müssen die einzelnen Samen vorher vorsichtig abgelöst werden.

Sind alle Samen ausgesät, füllt man die Löcher wieder mit der Erde auf und befeuchtet sie vorsichtig mit Hilfe einer feinen Brause oder eines Handsprühgerätes.

In der folgenden Zeit sollte darauf geachtet werden, dass die Samen bis zur erfolgten Keimung nicht austrockenen. Gleichzeitig ist es aber auch von Vorteil nicht zu feuchte Bedingungen zu haben, da die Samen dann auch faulen können. Also immer lieber nur gerade feucht halten und nie nass. Der Grad der Feuchtigkeit lässt sich anhand der Farbe des Substrates erahnen oder besser noch durch direktes Fühlen mit dem Finger erkennen.

Hilfreich kann die Verwendung einer Haube sein, durch die wesentlich weniger Wasser verdunstet und so die Gefäße nicht so schnell austrocknen. Man kann sich hier aber auch gut mit Frischhaltefolie behelfen. Eine gewisse Luftzirkulation sollte man aber lassen, dies beugt Pilzinfektionen vor.

Die Keimdauer beträgt i. d. R.  5-10 Tage, dies ist aber auch abhängig von der Tomatensorte und der Umgebungstemperatur.  In einigen Fällen können die Samen bis zu 3 Wochen für die Keimung brauchen. Nach der Keimung die Haube oder Folie entfernen. Nach dem sich die ersten richtigen Laubblätter entwickelt haben, nach ca. 2 Wochen, ist es Zeit die Pflanzen zu pikieren.

Hierfür werden sie vorsichtig, ohne die jungen Wurzeln zu beschädigen, mit Hilfe eines Pikierstabes, oder mit den Fingern, aus der Aussaatschale gehoben und jeweils einzeln in neue, ca. 8 cm im Durchmesser große, Blumentöpfe gepflanzt. Es kann nun normale, durchlässige Blumenerde verwendet werden.

Die Tomatensämlinge werden beim pikieren tiefer gepflanzt, sodass die Keimblätter (sofern sie noch vorhanden sind) unter dem Erdniveau liegen und die Laubblätter sich knapp über der Erdoberfläche befinden. Hierdurch wird das Wurzelwachstum angeregt und die Pflanzen neigen auch weniger zum Kippen.

Wenn es draußen warm ist, können die Jungpflanzen tagsüber draußen stehen, jedoch müssen sie abends wieder ins Haus oder ins frostfreie Gewächshaus gebracht werden. Erst wenn es auch nachts über 4°C ist, meistens ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen), werden die Pflanzen an ihrem endgültigen Standort ausgepflanzt. Am besten ist es, die Jungpflanzen langsam abzuhärten und nicht direkt in die volle Sonne zu pflanzen, da es sonst zu Sonnenbrand kommen kann.

Tomaten-Kultur

Tomatenpflanzen sind robust und man kann auch ohne Gewächshaus meist mit einer guten Ernte rechnen. Hierfür gibt es jedoch einige wichtige Punkte zu beachten.

Tomatenpflanzen vertragen keinen Regen auf den Blättern, da sie sonst anfällig für Pilzkrankheiten (Braunfäule) werden. Daher sollten sie entweder überdacht stehen (z. B. unter einem Vordach) oder an einer geschützten Stelle an der Hauswand. Werden die Blätter nass, begünstig dies Krankheiten.

Tomatenpflanzen brauchen viele Nährstoffe, weshalb man, bei einer Kübelkultur, nur frische Blumenerde verwenden sollte und regelmäßig düngen muss. Bei uns bewährt hat sich Langzeitdünger, wie z. B. Osmocote, diesen muss man nur 1x Anwenden. Bei Blumenkübel unbedingt darauf achten, dass diese Abzugslöcher besitzen und mindestens 12 L Erdvolumen fassen.

Stabtomaten können bis zu 2 Meter groß werden und tragen viele Früchte, daher brauchen sie eine Stützhilfe. Dies kann z. B. eine Tomatenspirale oder ein Bambusstab sein.

Stabtomaten sollten für eine gute Ernte ein- bis zweitriebig erzogen werden. Dort wo die Blätter am Stamm sitzen, in den Blattachseln, entwickeln sich Seitentriebe. Diese müssen regelmäßig entfernt werden, sodass nur der Haupttrieb stehen bleibt. Dies nennt man ausgeizen. Wenn sich genug Blütenrispen entwickelt haben und die Stabtomate die gewünschte Größe erreicht hat, wird auch die Spitze des Haupttriebes entfernt. So kann die Größe der Pflanze bestimmt werden und alle Kraft fließt die sich entwickelnden Tomaten.

Busch- & Balkontomaten müssen nicht ausgegeizt werden und oft braucht man bei diesen Sorten auch keine Stützhilfe. Sie eignen sich daher besonders gut für die Kultur auf der Terrasse oder dem Balkon. Einige Sorte der Busch- & Balkontomaten können sogar im Balkonkasten gezogen werden.

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